Die Suche nach dem richtigen Platz

 

 
Früher oder später sehen Sie sich vor der Aufgabe, einen Krippenplatz für Ihr Kind zu suchen.
Sie haben vielleicht schon sehr konkrete Vorstellungen wie dieser aussehen soll oder sind doch
noch auf dem Weg das Richtige für sich und Ihr Kind aus einem vielfältigen Angebot auszusuchen?
 
Auf unserer Seite möchten wir Ihnen unser Konzept vorstellen. Wir verfolgen keine bestimmte
Pädagogik wie beispielsweise die bekannte Montessori- oder Waldorfpädagogik, wir haben auch
keine religiösen oder spirituellen Grundlagen, sondern orientieren uns in unserem Handeln ganz
nach einer Maxime: nach dem Kind.
 
So unterschiedlich wie Ihre Kinder sind, so wollen wir sie auch behandeln und wollen versuchen, uns auf sie einzustellen und sie nicht in bestimmte Schemata zu pressen.
 
 
 

Eltern oder Krippe? Warum nicht beides!

 

 
Vielleicht haben Sie es in Ihrem Verwandten- oder Bekanntenkreis selbst schon hören müssen:
"Wie kannst Du denn dein Kind schon so früh zur Betreuung geben? Es braucht doch noch seine Mutter!"
 
Das bereitet Eltern während der Entscheidungsphase, aber auch danach, einiges Kopfzerbrechen
und lässt oft an Ihrer Entscheidung zweifeln. Das veraltete Rollenbild, daß Kinder einzig zur Mutter emotionale Bindungen ausbilden konnten, ist heutzutage grundlegend widerlegt worden. Kinder sind durchaus in der Lage zu mehreren Personen Bindungen herzustellen und Bezugspersonen untereinander zu unterscheiden.
 
Aber warum muß es 'entweder oder' heißen? Es geht auch beides!
Schließlich geben Sie Ihr Kind nicht einfach 'irgendwo ab'. In einer Kita kann es viel erleben und lernen. Beispielsweise Selbstständigkeit und den sozialen Umgang mit anderen Kindern. Forschungen ergaben, daß Krippenkinder offener, durchsetzungsfähiger, kooperativer
und auch in ihren kognitiven Fähigkeiten ihren zu Hause betreuten Altersgenossen voraus sind. Darüber hinaus kann die Krippe aus rein organisatorischen Gründen Kindern eine größere Vielfalt an Betreuungsangeboten anbieten, als Sie es zu Hause könnten.

Die häusliche Erziehung und die Krippenerziehung können sich gegenseitig ergänzen,
so daß Ihr Kind von zwei Seiten gefördert wird.
 
Doch eine Kita kann nicht nur Ihrem Kind Gutes tun.
Sie ermöglicht auch den Eltern den beruflichen Wiedereinstieg, mehr Zeit
für sich selbst und als Eltern.

 


 

 

Kinder brauchen Strukturen, aber auch Freiraum!

 

 
In unserer Krippe bieten wir feste Strukturen wie den Morgenkreis, das Händewaschen vor
und nach dem Essen, die Mahlzeiten, die Schlafenszeit und andere kleine Rituale. Wir halten
jedoch nichts davon, den Kindern den Tag vollkommen durchzustrukturieren, da wir auf
Situationen spontan reagieren wollen.
 
Das Wetter ist wunderschön und eigentlich ists viel zu schade, um zum Essen in den Gruppenraum zurückzukehren? Warum also nicht einmal das Mittagessen nach draußen in den Garten verlegen?
Der Spaziergang hat einmal länger gedauert, weil es am Wegesrand so viel zu entdecken gab?
Wo ist das Problem das Essen 15 Minuten nach hinten zu verlegen? 
 
Wir bieten Betreuungsangebote wie Singkreise, Kneten, Malen, Kleistern, Rasierschaumaktionen,
Basteln und Musizieren, aber lassen den Kindern vor allem genügend Zeit zum Freispiel.
Im Freispiel haben sie Zeit und Möglichkeit ihren eigenen Interessen nachzugehen und
selbstständiges Spiel, entweder alleine oder zusammen mit anderen Kindern, zu entwickeln.
Wir als Betreuerinnen stehen im Freispiel den Kindern lediglich zur Seite, wenn sie nach
Hilfe oder Anleitung verlangen.
 
 
 
 
Unser Tagesablauf
 
 
07.30 - 08.30 Uhr  Bringzeit und Freispiel
08.30 - 08.50 Uhr  Morgenkreis mit anschließendem Händewaschen
08.50 - 09.40 Uhr  gemeinsames Frühstück mit anschließendem Zähneputzen und Wickeln
09.40 - 11.00 Uhr   Freispiel und Angebotszeit, wenn möglich im Garten
11.00 - 11.20 Uhr    Wickelzeit
11.20 - 11.50 Uhr    Mittagessen
11.50 - 14.00 Uhr    Ruhezeit
14.30 Uhr               Zwischenmahlzeit mit Obst und Rohkost
14.00 - 15.30 Uhr   Freispiel und Abholzeit
 
 
 
 
Für die Leckermäuler
 
 
In unserer Krippe essen alle Kinder gemeinsam mit den Erziehern. Die Mahlzeiten sollen nicht nur als Nahrungsaufnahme stattfinden, sondern bieten auch einen kommunikativen Raum und die
Möglichkeit, Nahrung mit allen Sinnen zu genießen.
Alle Mahlzeiten werden in der Krippe zubereitet. Zum Frühstück gibt es abwechselnd Brot mit
Aufschnitt und Gemüsehappen, Naturjoghurt mit frischen Früchten und selbtstgemachte
Quarkbrötchen. Das Mittagessen bietet zweimal in der Woche ein Fleischgericht, zweimal in der
Woche ein vegatarisches Gericht und Freitags ein Fischgericht. Nachmittags bieten
wir Obst und Gemüse der Saison an.

Wichtig: viel Trinken! In der Krippe bieten wir den Kindern ungesüßte Tees, Kribbelwasser und
stilles Wasser an.
 
 
 
Die elternbegleitende Eingewöhnung - Das Berliner Eingewöhnungsmodell
 
 
Einfach nur das Kind am ersten Tag in der Krippe abgeben und schnell wieder
verschwinden ist schon lange abgeschrieben und weder für das Kind,
noch für die Eltern gut.  In unserer Kinderkrippe wenden wir das
Berliner Eingewöhnungsmodell für die Eingewöhnungszeit an.
In den 80er Jahren wurde es zuerst in Berliner Kitas angewandt und da es
sich sehr gut bewährte, übernahmen es schlißlich Kitas in ganz
Deutschland. Auf der einen Seite hat das Eingewöhnungsmodell feste Strukturen,
auf der anderen Seite ist es aber für jedes Kind sehr individuell anwendbar.
In der ersten Woche kommt das einzugewöhnende Kind zusammen mit der Bezugsperson,
das kann Mutter oder Vater sein, nur für eine Stunde in die Krippe, um sich langsam
an die anderen Kinder, die Erzieher und die Umgebung zu gewöhnen. Am vierten Tag
findet zum Schluss der Stunde eine kurze Trennung von 10 Minuten statt. Mutter
oder Vater verabschieden sich von ihrem Kind und verlassen den Raum. Je nachdem
wie sich diese Trennung gestaltet, werden die nächsten Tage gestaltet. Das Kind bleibt
immer länger in der Krippe und die Trennungen von der Bezugsperson werden
ausgeweitet. Schließlich nimmt das Eingewöhnungskind zusammen mit den anderen
die Mahlzeiten ein und macht seinen Mittagsschlaf auch bei uns.
Wichtig ist dabei, daß das Kind den Rhythmus angibt. Wir überstürzen keine
Eingewöhnungen, sondern lassen es lieber langsam und schrittweise angehen.
Die Erfahrungen zeigen, daß die meisten Eingewöhnungen durchschnittlich 3 Wochen dauern.
Wir empfehlen aber immer, daß die eingewöhnende Bezugsperson sich mindestens
1 Monat Zeit nehmen sollte, damit kein Stress aufkommt.
 
 
 

Ist es das richtige für mein Kind und mich?

 

 
Wenn Sie sich diese Frage mit einem Ja beantworten können, dann rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine e-Mail. Wir schicken Ihnen gerne eine unverbindliche Voranmeldung zu, beantworten Ihre Fragen und erklären wie nach der Voranmeldung weiter verfahren wird.
Wir würden uns freuen, Sie und Ihr Kind bei uns begrüßen zu dürfen!